Versteh‘ einer die Menschen…

… ich weiß nicht, WAS Herrchen da macht, aber mit diesem kleinen Kästchen* spielt er zu gerne herum.

2009_06_30_19_36_33

(*Es handelt sich um Dirks Handy, auf dem er versucht, seine Emails vom heimatlichen Server abzurufen)

Da kann er sich echt ’ne Ewigkeit d’ran aufhalten. Anstatt, daß wir mal weiterkommen. Ich weiß gar nicht, was so interessant an dem Ding ist – riecht nach nichts, bewegt sich nicht und enthält keine Leckerlies…

2009_06_30_19_36_37

Mach hin, bist du nun endlich fertig?  Es ist noch ein ganzes Stück bis daheim!

2009_06_30_19_37_28

Oh man, ich geb’s auf. Mach, was du willst, ich knack ’ne Runde…

2009_06_30_19_39_23

Impressionen eines Sommers

Ich bin ja dieses Jahr kaum mal ohne Photoapparat unterwegs gewesen, und nun schlummerten die meisten der vielen Photos ungenutzt auf der Festplatte. Ein paar der schönsten noch nicht gezeigten aus dem Sommer (und einige aus dem Frühjahr) habe ich mal rausgesucht und stelle sie ohne jeden weiteren Kommentar in dieses Blog.

(Es handelt sich wirklich nur um einen Bruchteil, trotzdem sind es immerhin so viele geworden, nämlich 75, daß sich das hier nur in vier Abschnitten darstellen läßt. 🙂 Unterhalb der jeweils zu sehenden Bilderliste kann man zwischen den Abschnitten hin-und-her wechseln. Innerhalb des Abschnitts durch Klicken auf eines der Bilder die Darstellung vergrößern und mit den Pfeilen unter dem Bild zwischen den Bildern wechseln. Wie üblich halt. Noch mal ins Bild klicken und man ist aus dem Vergrößerungsmodus wieder raus.)

Aufregende Tage und ein Wiedersehen

Es war turbulent in den letzten Tagen für unser Katertier.  Zum einen war Ronja von Donnerstag bis Dienstag Abend zu Besuch.

Leider habe ich von dieser Zeit kein Photo gemacht, daher hier ein anderes nettes Bild von ihr aus unserem Belgien-Urlaub im April:

2009_04_08_17_40_47

Ronja kann eigentlich prima mit Katzen, sprich: sie ignorierte Timmy von sich aus weitestgehend. Ihr Kumpel Scotty allerdings mußte vor ihr immer mal den Macker raushängen lassen und rannte zu diesem Zweck bellend auf den Kater los. In so einem Fall war Ronja natürlich dann doch dabei.

Außerdem wuffte Ronja Timmy eifersüchtig an, wenn dieser in eines unserer Betten wollte.

Und als wäre all das der Aufregung nicht genug, wurde in dieser Zeit auch noch an unserem Zaun und dem Holzlager gebaut. Timmy hat sich während dieser für ihn hektischen Tage nicht so häufig in Haus oder Garten blicken lassen, und ich würde mal sagen, er hat drei Kreuze im mentalen Kalender gemacht, als Ronja abgeholt wurde und die Außenarbeiten fertig waren.

Und trotzdem hat es sich der Kater nicht nehmen lassen, ab und zu mit mir und den beiden Hunden spazieren zu gehen – obwohl Scotty ihm einmal bei der Abendrunde nachgesetzt hat. Die Spazierengeherei ist ihm wirklich sehr wichtig. 🙂

Und dann gab’s in dieser Zeit noch die krönende Überraschung: Angela, Timmys früheres Frauchen, stand vor der Tür! Sie war anläßlich des autofreien Sonntags im Ebsdorfergrund unterwegs und hat die Gelegenheit genutzt mal zu schauen, wie es dem Katerchen jetzt so geht. Ich denke wir haben ganz gut bestanden. 🙂

Schade war, daß Timmy etwas zögerlich auf Angela reagierte, aber damit muß man wohl rechnen, wenn man sich 10 Monate nicht mehr gesehen hat. Ein paar gemeinsame Photos sind aber trotzdem entstanden (nicht von den schönsten Momenten, da hatte ich – natürlich – noch keinen Photoapparat zur Hand…).

Harte Zeiten

Der Kater hatte es nicht leicht in den letzten Tagen. Bisher hatte sein Tagesbeginn unter der Woche einen ganz bestimmten Ablauf: Morgens lass ich ihn, kaum bin ich dem Bett entstiegen, nach draußen, wo er einen ersten Kontrollgang macht, während ich das Frühstück vorbereite und einen kurzen Gang mit der morgendlichen Hundegruppe mache.

Wenn ich vom Spaziergang zurückkomme, wartet Timmy schon in der Einfahrt und begleitet uns nach drinnen, wo er sich zunächst sein Frühstück genehmigt und dann Dirk im Bett besucht, um noch einen Augenlick zu schmusen, bevor dieser leider aufsteht und der Kater sich für ein Schläfchen auf seine Decke zurückzieht. Am Wochenende sieht es im Prinzip ähnlich aus, nur findet da statt des kurzen morgendlichen Kontrollgangs ein längerer Spaziergang zusammen mit Scotty und mir statt (siehe auch „Aus dem Tagbuch eines Katers„).

Wie gesagt, so war es bisher. Doch dann geschah das Unfaßbare – Dirk beschloß, seinen Tag fortan etwas früher zu beginnen, um abends entsprechend etwas früher heim kommen zu können. Das war nun aber sehr egoistisch und rücksichtslos dem Kater gegenüber. Der kam nämlich nach dem Frühstück in Dirks Schlafzimmer und fand das Bett leer vor!!! Oh, was ist er da schimpfend durch das obere Stockwerk getobt, damit auch wirklich jeder seine Beschwerde mitbekam. 🙂

Am Wochenende haben wir ihn mit den Nachbarn ganz alleine gelassen, und heute Morgen war Dirk auch schon wieder früher aufgestanden. Erneut ließ Timmy, wie ich aus dem Badezimmer verfolgen konnte, jeden lautstark an seinem Unmut teilhaben. Irgendwann wurde es dann ruhig, und als ich im Bad fertig war – fand ich Mann und Kater in glücklicher Zweisamkeit im Bett, wo sie noch für ein paar Minütchen schmusten. Da sieht man mal wieder, wie gut der Mensch seine Katze im Griff hat… 😉

Update 8. Sep 2009

Heute Morgen ist Timmy schon vor meiner Hunde-Runde wieder von seiner morgendlichen Tour zurückgewesen und ist direkt von der Haustür, noch vor seinem Frühstück, zielstrebig nach oben gesaust. Und siehe da: Dirk war noch im Bett. 🙂

Jagdglück

Morgenspaziergang. Aus Sicht der Tiere sind die Temperaturen zu dieser Tageszeit endlich wieder im angenehmen Bereich (aus meiner Sicht: Pullover-plus-Anorak-Temperaturen). Der Kater ist ziemlich ausgelassen, fällt hin und wieder den Hund unvermutet von der Seite an oder lauert ihm regelrecht auf. Als ich den Prey-Dummy weiter weg in eine Wiese werfe, saust Timmy ein ganzes Stück mit Scotty mit.

Nachdem der Hund seinen ersten Übermut mit dem Futterbeutel ausgetobt hat, geht er zum ernsthaften Teil über: Mäusesuche! Immer wieder bleibt er minutenlang mit erhobener Vorderpfote und schiefgelegtem Kopf am Wegesrand stehen und horcht auf die unterirdisch herumwuselnden Nager. Alternativ reiht er spektakulär mehrere Mäuslesprünge aneinander, oder er buddelt hingebungsvoll nach seiner Beute – er erwischt nur leider keine einzige. Das Jagdglück ist ihm heute überhaupt nicht hold!

Besonders schnell kommen wir auf diese Weise nicht voran. Timmy und ich sind aber nett und warten so lange. Ich zuschauender Weise und hier und da ein Buddelloch wieder zuschüttend, der Kater, indem er ein wenig herumschnüffelt und sich dann mit entspanntem Gesichtsausdruck in die Wiese setzt.

Beim nächsten Haltepunkt sehe ich Timmy nach einer Weile in eine Weide schlendern und drehe mich wieder zu Scotty herum, um ihm zuzusehen. Dieser ist aber gerade mit „Vorstehen“ fertig geworden und trabt mit sehr interessiertem Gesichtsausdruck Richtung Weide und zum dort hockenden Kater. Als er noch etwa ein Meter von Timmy entfernt ist, fängt dieser an zu knurren … während ich mich kurz weggedreht habe, um den Hund bei seinen end- und fruchtlosen Jagdbemühungen zu beobachten, hat der Kater mal eben lässig einen Abstecher zur Seite gemacht und – zack! – eine Maus erledigt. 🙂

Diese ist er jetzt aber logischerweise überhaupt nicht bereit zu teilen. Nachdem andauerndes Knurren und Beute ein Stück wegtragen den Hund nicht schreckt, rufe ich Scotty schließlich weg, damit Timmy in Ruhe frühstücken kann. Bis Timmy fertig ist, vertreibt der Hund sich die Zeit mit Buddeln, hat den Kater dabei aber offensichtlich aus dem Augenwinkel genau im Blick, denn kaum ist der fertig und läuft zu mir rüber, stürzt Scotty zum Platz des Interesses, um diesen gründlich zu untersuchen.

Leider hat der Kater nichts übrig gelassen, also macht der Hund sich wieder an sein Buddelloch, während Timmy sich nach beendeter Mahlzeit erst mal gründlichst von vorne bis hinten säubert. Anschließend machen wir uns auf den Heimweg, die Tiere, wo immer möglich, auf nebeneinander liegenden „Bahnen“ im Maisfeld.

Und was soll ich sagen – natürlich hatte ich heute mal wieder keine Kamera dabei, weil ich sie auf die Schnelle nicht gefunden habe.

Zur Ehrenrettung von Scotty muß ich noch sagen, daß es auch Tage gibt, an denen er nach Umrundung gerade mal eines halben Feldes schon vier Mäuse erwischt hat. 🙂

1 … 7 8 9 10 11 … 17