Knastbruder
(Das hat auch Dirk vor einiger Zeit mit dem Handy aufgenommen. Die Dinger machen wirklich recht gute Photos mittlerweile!)
Tierisches aus Ebsdorf
(Das hat auch Dirk vor einiger Zeit mit dem Handy aufgenommen. Die Dinger machen wirklich recht gute Photos mittlerweile!)
Letztens kam ein Nachbar zu uns rüber, der auch immer mal mit Scotty spazieren geht. Diesmal war er aber gekommen, um mit Dirk und mir etwas zu besprechen. Da standen wir also im Flur und redeten, während der Hund nach eingehender Begrüßung erst mal unbeachtet danebenlag.
Bald aber war Scotty wohl der Meinung, daß der Nachbar lange genug mit uns gequatscht hatte und es jetzt wirklich Zeit wurde, loszugehen. Er stand auf, schnappte sich die noch vom vorhergehenden Spaziergang auf der Treppe liegende Leine und marschierte damit an uns vorbei durch die offenstehende Haustür nach draußen. 🙂
Nachdem wir fertig waren mit Lachen, hat Dirk sein Handy hervorgeholt, und wir haben Scotty den Vorgang wiederholen lassen, um ein paar Bilder davon machen zu können:
(Die Qualität der Handy-Aufnahmen ist nicht ideal, aber ich glaube, man kann es sich vorstellen.)
… sitzt der Kater und kann nicht rein. Denn keiner merkt, daß er dort sitzt. Keiner? Doch, Scotty hat’s mitgekriegt und sagt bescheid.
So das erste mal geschehen heute Morgen, während ich gedankenversunken vor dem Computer sitze. Plötzlich höre ich den Hund an der Haustür kratzen. Oh, oh, denke ich, hat da jemand eine beschleunigte Verdauung?
Aber nix da, schon auf dem Weg zur Garderobe, um schnell mit dem Hund nach draußen zu gehen, sehe ich auf der anderen Seite der Tür Timmy sitzen, und Scotty macht darauf aufmerksam, daß dieser hereinzulassen ist. Es ist nämlich so, daß der Kater nach dem Heimkommen normalerweise als erstes ein paar Happen zu sich nimmt. Und Scotty kriegt bei der Gelegenheit immer einen kleinen Anteil von mir gereicht. Eine Gewohnheit, die noch aus den ersten Tagen nach Timmys Einzug bei uns stammt. Damals war das Teil der Gewöhnungsstrategie für den Hund.
Es zeigt sich mal wieder: Liebe geht durch den Magen! 🙂
(Ok, zugegeben, die Bilder sind schon etwas älter, aber sie passen hier so gut hin. Und einen Photoapparat hatte ich heute Morgen wie üblich nicht spontan zur Hand.)
Sie haben es wieder getan: Sie haben mich meiner Haarpracht beraubt! Karin hat mich in den Kofferraum gesteckt, und als wir wieder anhielten, folgte nicht etwa ein schöner gemeinsamer Spaziergang in netter Umgebung – nein – – –
– – – es ging zu Frau Berressem:
(Das Ding da über dem Tisch brauch ich nicht, das ist für ältere Kollegen, die nicht mehr so lange stehen können. Die können sich in eine Bauchbinde hängen.)
Ihr könnt euch vorstellen, wie enttäuscht ich war.
Ja, schaut sie euch noch mal an, die Haarpracht, sie hatte nach dem letzten Friseurbesuch nicht mal Zeit, vollständig wieder nachzuwachsen:
Und dann begann die Folter. Mit großem Scherkopf …
… und kleinem Scherkopf für die Pfoten (fies, das kitzelt höllisch!) …
… ging die ganze Pracht nach und nach perdü:
Und mit der Schere ging’s dann auch noch an die Einzelheiten:
In das Ding unten mußte ich zum Glück nicht rein, aber es gibt arme Unglückswürmer, die kriegen das volle Programm:
Und so sah das Schlachtfeld aus, nachdem wir fertig waren:
Also, Spaß gemacht hat das nicht gerade, aber es geht auch deutlich schlimmer. Ich spreche da aus Erfahrung. Wir waren die ersten Male bei einer Hundefriseurin, die hat im Akkord an mir rumgesäbelt, da war ich echt total gestreßt. Frau Berressem ist da viel rücksichtsvoller. Sollte euer Zweibeiner also auch mal auf die Idee kommen, daß ihr einen Haarschnitt braucht, macht ihn oder sie auf diese Adresse aufmerksam:
Hundefriseur Berressem, Oberweg 26, 35041 Marburg,
06421 – 407 10 74
Leika von nebenan ist auch zu Frau Berressem gewechselt und fand es dort ebenfalls – na, sagen wir mal: weniger unangenehm 🙂
Wir hatten ja schon früh festgestellt, daß Timmy ein richtiges Gesellschaftstier ist. Mittlerweile vertrete ich die Meinung, daß sich ein Hund unter seinen Vorfahren eingeschlichen hat. Oder daß er sich zumindest in den Jahren bei Muths im Zusammensein mit Betty Beagle ein paar Hundeeigenschaften eingefangen hat.
Der Kater hat absolut keine Lust alleine zu sein. Morgens hält er sich ja zumeist nach der Morgenrunde und einem kleine Frühstück oben bei Dirk auf. Bis der im Badezimmer verschwindet. Dann verzieht sich Timmy direkt nach unten und gesellt sich zum Hund (ich bin zu dem Zeitpunkt meist schon weg):
Alternativ halten die beiden sich auch mal zusammen in Dirks Arbeitszimmer auf:
Sehr niedlich war neulich, wie der Kater geduldig wartend bereit saß, bis es mit dem Abendspaziergang los ging:
Und heute hat das Hunde-Gen auch wieder mit Macht durchgeschlagen: Ich bin rüber zur Nachbarin gegangen, um etwas zu besprechen, Timmy treu auf den Fersen. Ins Haus durft er allerdings nicht mit rein, denn dort drinnen gibt es ein gelegentlich oben offenes Terrarium mit Lemmingen.
Als ich bei Nachbars wieder raus kam (es muß gut eine viertel Stunde später gewesen sein), hockte da immer noch wartend der Kater vor der Tür und begleitete mich zurück nach Hause 🙂