Winterimpressionen

Das war doch mal ein Winter bisher, oder? Scotty und ich fanden es toll, Timmy eher nicht so. Als die Minusgrade im zweistelligen Bereich lagen, hat er es nie länger als maximal einige Minuten am Stück draußen ausgehalten. Was ihn allerdings ziemlich genervt hat, seine schlechte Laune ob dieses unzumutbaren Zustands hat er dann drinnen laut rausposaunt.

Irgendwann stiegen die Temperaturen auf einen erträglichen Wert an, was allerdings größere Schneemengen nach sich zog. Zum Glück hielten sich die Niederschlagsmengen im Ebsdorfergrund noch in Grenzen, sodaß die Spaziergänge wieder mit Kater stadtfinden konnten.

Dabei begegneten wir gelegentlich auch anderen vierbeinigen Mitbwohnern der Gemeinde.

Scotty war, wie gesagt, begeistert. Und das mit der Leibesertüchtigung hatte er genauso gut drauf, wie der Kater.

Timmy dagegen hielt sich nach Möglichkeit dort auf, wo der Schnee nicht so hoch lag…

…und wenn er doch übers Feld mußte, versuchte er, unsere vorgetretenen Spuren zu verwenden. Dabei hoppelte er manchmal von Fußspur zu Fußspur, was ziemlich albern aussah. (Das Bild unten müßt Ihr auf jeden Fall vergrößern, um die Spur in der Spur zu erkennen.)

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„Wer spielt denn jetzt mal mit mir Stöckchen?“

„Hmmm – ob wohl der Kater…?“

„Und ab geht’s!“

Nach solchen Aktionen muß man sich erst mal an geeigneter Stelle ausruhen.

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Zurück daheim gibt es dann mollige Plätze, um sich wieder aufzuwärmen.

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Und zum Schluß noch ein paar Spuren im Schnee.

Hund-Katze-Maus (zum Glück für die Maus nicht alle gleichzeitig):

Karin (Moon-Boot Größe 40) und sehr großer Vogel – ich vermute mal, ein Reiher (auch nicht gleichzeitig :-)):

Eine Amsel hat sich die Reste von Scottys Frühstück geholt, das ich normalerweise auf der Terrasse und im Garten verteile:

Scotty:

Timmy:

Aus dem Tagebuch eines Katers

(Ihr kennt das: Ins Bild klicken, wenn Ihr es vergrößern wollt, unten rechts auf das Kreuz klicken, um aus dem Vergrößerungsmodus wieder herauszukommen.)

Der Schnee hat ja mittlerweile eine Höhe erreicht, die es einer Katze unmöglich macht, halbwegs bequem vorwärts zu kommen. Klar, ein Kater kennt keinen Schmerz, aber so richtig Spaß machen die Spaziergänge derzeit nicht. Neulich war das noch anders  – zwar war es saukalt, aber die Schneemenge ließ einen noch gut voran kommen, während ich mich endlich mal einigermaßen ungesehen bewegen konnte :

So zogen wir also los, ich und Scotty (und Karin) und hinterließen unsere Spuren im Schnee (im Gegensatz zu mir sind die nämlich jetzt besonders gut sichtbar).

Scotty grub wie üblich die Gegend um und verschandelte die unberührte Schneelandschaft…

…und weil er davon mal wieder gar nicht genug bekommen konnte…

…gab ich mich ein wenig der Leibesertüchtigung hin und erkundete dabei beide Seiten der „Selten Groß“. (Ich habe auch gestaunt, aber der Bach heißt hier tatsächlich so.)

Nachdem wir anschließend noch ein paar interessante Plätze unter die Lupe genommen hatten…

…war es Zeit, den Heimweg anzutreten. Ich persönlich fand es nämlich mittlerweile unangenehm kalt.

Den Abend beschlossen wir (nach der Spätrunde mit Dirk) wie üblich: Scotty, der alte Freßsack, wartete in Dirks Zimmer auf das abendlich Betthupferl, ich selber wartete bei Karin, bis sie sich bequemte, ins Bett zu kommen.