Autor: karind
Bella
Bella ist bei den Nachbarn gegenüber eingezogen. Sie wird mal ein Yorkshire-Terrier sein, wenn sie… äh… groß ist. Jetzt hat sie gerade mal 2 Monate hinter sich. Seine erste Begegnung mit ihr hatte Scotty auf Nachbars Terrasse. Sie erschöpfte sich darin, daß Bella ihn vorsichtig beschnüffelte und Scotty sie seinerseits geflissentlich ignorierte. Grüngemüse… igitt!
Eine halbe Stunde später traf man sich erneut bei Nachbars vor dem Haus. Bella hatte in der Zwischenzeit genügend Zeit gehabt, über den großen, pelzigen Nachbarn nachzudenken und hatte ihn offenbar für gut befunden. Auf jeden Fall schmiß sie sich ungeniert an ihn heran. Von Scottys anfänglichem zurechtweisenden Lefzenhochziehen ließ sie sich nicht weiter schrecken, warf sich nur hin und wieder auf den Rücken nach dem Motto „Schon gut, war nicht so gemeint“, und nervte ihn ansonsten so lange, bis er sich tatsächlich zu einem kurzen Spiel erweichen ließ.
Aber seht selbst:
Und natürlich habe ich nach der Aufnahme des Videos noch weiter wie enthemmt auf den Auslöser des Photoapparats gedrückt :). Ohne weitere Worte hier die schönsten daraus:















































Kleinsein ist relativ
Neulich waren wir beim Tag der offenen Tür der Hundeschule fit for family in Allendorf Lumda. Dort trafen wir Smilla und Mascha. Sie ließen Scotty ziemlich klein aussehen:
Deshalb legte Scotty sich lieber hin, damit der Unterschied nicht so auffiel… Schlimm genug, daß ich ihn immer den kleinen Hund nenne. 🙂
Er hätte es allerdings cool nehmen können, denn auch Kleinsein ist relativ.
Helga
Frühlingsanfang! Und das Wetter hat es auch gemerkt! Zwar ist es die Nacht wieder frostig gewesen, aber der Tag ist richtig schön. Keine Wolke am Himmel, und am Boden kein Matsch, in dem sich der Hund einsauen könnte. Unter den kritischen Blicken von Timmy und Scotty schneide ich ein paar alte Stauden ab, dann beginnen wir unseren Nachmittagsspaziergang. Während ich Scotty beobachte, wie er direkt am übernächsten Mauseloch hängen bleibt und sich der verantwortungsvollen Aufgabe hingibt, dieses zu erweitern, sehe ich weiter hinten Helga und ihr Frauchen nahen. Ich schaue kurz zu Timmy rüber, der die beiden nicht aus den Augen läßt, und beschließe, zu warten und mal zu schauen, wie der Kater reagiert. Helga ist zwar ein Killermops, aber diesen – wie sie zumindest selber findet – hochbedrohlichen Anteil ihrer Hundepersönlichkeit hat sie ausschließlich für die Dalmatiner reserviert. Wenn Herrchen mit ihr spazieren geht, muß sie beim Dalmatinergrundstück schon mal zur Sicherheitsverwahrung unter seinen Arm – die Dalmatiner sind bestimmt sehr erleichtert darüber…
Helgas Frauchen beschließt, erst mal bei uns stehen zu bleiben. Timmy beobachtet die Sache weiter angespannt, rührt sich aber nicht vom Fleck. Während Scotty unbeirrt weiterbuddelt, halten Helgas Frauchen und ich erst mal einen Schnack. Timmy hat unterdessen die Gelgenheit festzustellen, daß von dem kleinen schnaufenden Hund mit der kurzen Nase offensichtlich tatsächlich keine Gefahr ausgeht. Als wir uns gemeinsam auf den Weg machen, folgt er mit einem gewissen Sicherheitsabstand. Nach und nach wagt er sich näher heran.
So ganz sicher, was man voneinander zu halten hat, sind sich offensichtlich beide noch nicht.
Wirkt ja eher ungefährlich. Ob Scotty das auch findet?
Hhmm … Scheint so.
Na gut, probieren wir es halt miteinander.
Nein, also – das geht jetzt vielleicht doch etwas zu weit..
Es wird ein entspannter Spaziergang. Wieder bei unserem Grundstück angekommen, trennen sich unsere Wege. Während ich hinter mir das Gartentor schließe, höre ich Helgas Hunde-Sopran erschallen: Die Dalmatiner sind endlich draußen und haben Mühe, sie von jenseits des Zauns zu übertönen 🙂
Nino
Ihr erinnert euch bestimmt noch an Nino, den kleinen ausgesetzten Kater, von dem ich erzählt habe. Der hat ja ganz schnell eine neue Bleibe gefunden. Dort wächst und gedeiht er und weiß sich in den Mittelpunkt zu setzen. Neulich erhielt ich einige Photos von ihm (die allerdings auch schon wieder seit einiger Zeit überholt sind, mittlerweile muß er wohl schon wieder um einiges größer geworden sein
):
Nino schaut von seinem Kletterbaum…
… hilft beim Geschenke Verpacken…
… liefert sich einen wilden Kampf mit Teddy…
… verfolgt gespannt die Abenteuer von Manni, Sid und Diego….
…. und hat seine eigene Vorstellung davon, wie Katzen sich sauber halten. 
Vor ein paar Tagen war ich mal wieder an der Stelle spazieren, wo wir den Kleinen aufgesammelt haben. Dort stand tatsächlich noch – mittlerweile in aufgelösterem Zustand – der Karton, in dem er ausgesetzt worden war. Wenn man genau schaut, sieht man die kleinen Löcher, die hineingebohrt worden sind: