Was sonst noch war im Rest von 2010

Schauen wir doch mal, was sich im letzten Quartal 2010 noch so ereignet hat.

Kurz nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub hatte Scotty Besuch von waschechten Engländern: Dirks Schwester war aus Brighton zu Besuch und hatte ihre beiden Vierbeiner mitgebracht (sog. „Lurcher“ – eine Mischung aus Windhund und beliebigen anderen Gebrauchshunderassen). Das war ein großer Spaß für Scotty, denn zusammen mit den beiden von Dirks Mutter war das jetzt schon ein richtiges Rudel, mit dem man spazieren gehen und sich gemeinsam füttern lassen konnte:

Anschließend konnte man sich von dieser Anstrengung ein wenig im Garten ausruhen…

… um fit zu sein für die nächste gemeinsame Fütterungsrunde bei Dirks Eltern. 🙂

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Ende September stand wie jedes Jahr der Autofreie Sonntag zwischen Fronhausen und Amöneburg an. Den Waffelteig für den üblichen Stand vom SPD-Ortsverein haben dieses Mal Dirk und ich gemacht und zum Stand geschafft – echte Akkordarbeit. Das ganze Verpackungsmaterial von Eiern, Milch, Mehl etc. habe ich in der Hektik erst mal im Hausarbeitsraum in einer Wanne gesammelt – sehr zu Begeisterung von Scotty, wie wir später feststellen durften. 🙂

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Der Apfelbaum hat dieses Jahr nicht sehr üppig getragen, dafür hat er uns aber einen Apfelschimmel für den Garten beschert: 🙂

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Als draußen schon Schnee lag und das Wetter richtig eisig war, ich fuhr gerade von der Arbeit nach Hause, rief mich eine Freundin an: Sie hatte an der Landstraße Richtung Fronhausen eine kleine ausgesetzte Katze gefunden, konnte sich ihrer aber nicht annehmen, da sie vier Hunde im Auto hatte, davon einen für Katzen definitiv gefährlichen. Zwar gab es zur Katze auch einen Pappkarton mit reingebohrten Luftlöchern am Straßenrand, aber der war schon kaputt und würde das Tierchen nicht mehr halten.

Also bin ich schnell heim und habe den Katzenkorb vom Dachboden geholt, um damit schnellstens zum Tatort zu eilen. Dort kam mir Sonja mit dem Kleinen auf dem Kopf entgegen, wo dieser gerade herumturnte – sämtliches Fell abstehend, sodaß er aussah wie eine Klobürste. 🙂

Meine erste Überlegung war, das Kätzchen am nächsten Tag beim Tierheim abzuliefern, aber das haben wir natürlich beim zweiten Nachdenken nicht fertig gebracht. Stattdessen haben wir dort um Vermittlung gebeten und ein Blatt mit Photos zum Aufhängen fertig gemacht und es erst mal bei uns behalten.

Dort hat der Kleine (wir hielten ihn für einen Kater, was sich später auch als richtig herausstellte) seine Zeit zunächst im Badezimmer, später bei Dirk im Arbeitszimmer bzw. Schlafzimmer verbracht. Timmy war, obwohl der dem Kleinen nicht direkt begenet ist, not amused… was er durch Fauchen und Knurren vor der Tür mit dem Igitt-Bähhh dahinter zum Ausdruck brachte. Davon nicht weiter beeindruckt zeigte sich unser Gast als fast schon aufdringlich verschmust und von beneidenswertem Appetit. 🙂 Zum Glück war er schon stubenrein.

Und er mußte auch gar nicht lange bei uns aushalten, denn schon nach wenigen Tagen war ein sehr schönes neues zu Hause für das Katerchen gefunden. Er hört jetzt auf den Namen Nino, frißt seinen Leuten die Haare von Kopf, wächst beängstigend schnell und kann schon Türen aufmachen. 🙂 Er war schon goldig, der Kleine. Vor allem Dirk war richtig traurig, als er abgeholt wurde.

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Scotty fand den Schnee natürlich klasse, wie jedes Jahr, und tollte ausgelassen herum. Timmy war nicht in gleichem Maße begeistert, wie er im Bildhintergrund deutlich macht, war aber trotzdem wieder bei dem ein oder anderen Spaziergang dabei:

Und wenn schon der Hund dauernd in der Erde wühlt…

… muß so ein Kater natürlich auch mal schauen, Schnee hin oder her…

Hhmmm… tja…. was da nun so toll dran ist…

Hier noch ein paar weitere Winterbilder von den beiden:

(Löcher in Brutkästen auf Bäumen fand Timmy eindeutig attraktiver als Löcher in der Erde. 🙂 Man gut, daß der Baum so weit von unserem Grundstück entfernt ist. Da kommt er nur auf unseren Spaziergängen vorbei.)

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Dabei fällt mir ein – ich habe ja noch gar nicht aufglöst, um was es sich bei der „Kristallkugel“ handelt. Ihr erinnert euch?

An dem Tag habe ich Bilder von Tautropfen gemacht. Bei dem Ratebild handelt es sich um einen Tropfen an einem Spinnennetz, in dem man –  auf dem Kopf stehend, wie Linsen das so zu tun pflegen – den Hintergrund erkennt: Oben die grüne Wiese, darunter der weißgraue Himmel, einige Pflanzen direkt hinter dem Tropfen und am Rand der Wiese Bäume.

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